Südlicher Hofgarten mit Residenz

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Stadtführungen und Museumsführungen in Würzburg                                                                             zurück zur Startseite

 

Rückblick auf vergangene öffentliche Führungen 2010 (Auszug):

Freitag 1.1.10 (Neujahrstag) 15.00 Uhr und zusätzlich um 16.30 Uhr: Emil Nolde. Mensch - Natur - Mythos. Der Expressionist Emil Nolde (1867-1956) war einer der wichtigsten deutschen Künstler des 20.Jahrhunderts. In Ausstellungen zu seinem Werk steht meist seine stark farbige Malerei im Vordergrund. Weniger bekannt ist seine künstlerisch brillante und technisch innovative Druckgraphik. Diese Ausstellung zeigt Graphik, Farbgraphik und Aquarelle aus dem Berliner Kupferstichkabinett mit Themen wie Lebensfreude und Existenzielles, Bildnisse, See- und Hafenbilder, Städte und Landschaften, biblische Bilder und Südseereise. Die Ausstellung war in Berlin mit 35.000 Besuchern der Renner des Kunst-Sommers 2009. Viele Städte wollten diese Ausstellung haben. Nur Würzburg und Salzburg werden sie zeigen dürfen. Danach müssen die lichtempfindlichen Werke wieder für Jahre ins Magazin. Im Kulturspeicher. Führung 3,50 €, Eintritt 4,50 €. 

Mittwoch 6.1.10 (Dreikönigstag) 15.00 bis 16.00 Uhr: Die Heiligen Drei Könige in Kunst und Tradition - ein Gang durch die Epochen. Am Dreikönigstag wird auch das Fest der Erscheinung Christi, Epiphanias, gefeiert. Der Zusammenhang zwischen beiden Festen ist aufschlussreich und führt uns zurück in die frühe Zeit des Christentums. Im Lauf der Jahrhunderte verwandelten sich die Weisen aus dem Morgenland, von denen die Bibel berichtet, in drei heilige Könige. Für Künstler waren sie in allen Zeiten ein beliebtes Thema. Heute sind sie uns vor allem als exotisches Beiwerk der Weihnachtsgeschichte bekannt und begegnen uns als Krippenfiguren. In der Führung betrachten wir alte und neue Kunst, die sich mit den Königen befasst und gehen der Frage nach, was die drei hintergründig bedeuten könnten. Museum am Dom. Führung mit Eintritt 5,50 €. 

Sonntag 31.1.10 15.00 Uhr: Museum am Dom - ein Überblick über die Sammlung. Alte und neue Kunst im Dialog. Eine besondere Art, Kunst zu zeigen: Die Werke sind nicht nach Stil-Epochen geordnet sondern nach den Themen des menschlichen Lebens: Liebe, Leid, Wahrnehmung. Mit Werken von Pablo Picasso, Joseph Beuys, Robert Höfling, Michael Triegel, Werner Tübke, Tilman Riemenschneider, Käthe Kollwitz und vielen anderen. Im Museum am Dom. Führung mit Eintritt 5,50 €.  

Sonntag 21.2.10 11.15 bis 12.30 Uhr: Konkrete Kunst – Weltkunst in der Provinz. Neues aus der Sammlung Ruppert. Gegenstände für den geistigen Gebrauch: politische Visionen, philosophische Einsichten und Überraschendes aus Filz. Kunst in Bewegung. Computerkunst aus New York. Experimente zur Wahrnehmung. Und ein Kunstwerk, das alle gerne mitnehmen würden: die Dreibandscheibe. Von wegen nur Quadrate! Eine Anleitung zum Genuss einer außergewöhnlichen Kunst. Führung 3,50 €, Eintritt 3,50 €. Kulturspeicher.  

Sonntag 28.2.10 11.15 bis 12.30 Uhr: Die Städtische Sammlung neu präsentiert. Die besten Werke des Hauses - von der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts über Impressionismus, Expressionismus, Neue Sachlichkeit und Informel bis zu zeitgenössischen Werken. Darin die neue Präsentation "Drehscheibe" mit einem verblüffenden Blick auf Bilder von Blumen und Pflanzen. Einhundertfünfzig Jahre Kunst mit Werken von Piloty, Geist, von Gleichen-Russwurm, Warhol, Mehler, Ziegler und vielen anderen. Führung 3,50 €, Eintritt 3,50 €. Kulturspeicher.  

Sonntag 28.2.10 15.00 bis 16.00 Uhr: Der Würzburger Domschatz - verloren Geglaubtes aus 1000 Jahren Domgeschichte. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs hielt man den Würzburger Domschatz für verloren. Doch im Lauf der Jahrzehnte sind viele der in der Bombennacht gestohlenen Stücke im Kunsthandel aufgetaucht und nach Würzburg zurückgekehrt. Manchen Dieb befiel auch die Reue und er gab seine Beute freiwillig zurück. Eine aufwändige Restaurierung hat viele Kunstwerke wieder erstehen lassen. Mit manchen sind abenteuerliche Geschichten verbunden. Die Führung widmet sich den berühmten Löwenkopftürziehern, den mittelalterlichen Grabausstattungen der Bischöfe, den Messgefäßen des Barocks, Gewändern aus verschiedenen Epochen und vielen weiteren ausgesuchten Schätzchen. Im Domschatz in der Plattnerstraße. Führung mit Eintritt 4 €. 

Freitag 5.3.10 14.30 bis 16.00 Uhr. Das Mainfränkische Museum - Überblick und Meisterwerke. Vom Faustkeil der Neandertaler zum Ackergerät der Kelten und den Grabbeigaben der Germanen. Von den weltberühmten Skulpturen Tilman Riemenschneiders zu den Fayencen der grünen Familie und den Gemälden des Barocks. Berichte von verkannten Künstlern, verspäteten Meisterstücken, kriminellen Sponsoren und lügenden Steinen. Zum Sonderpreis von 2 € inklusive Eintritt. Eine Veranstaltung des Kreisverbands der Grünen. Im Mainfränkischen Museum auf der Festung Marienberg. 

Sonntag 21.3.10 15.00 bis 16.30 Uhr: Zu Gast im alten Würzburg. Eine Stadtführung zu historischen Hotels, Gasthöfen und Badeschiffen. Manche haben Ihr Gesicht über die Zeit erhalten, wie der Stachel, das Lämmle oder manches Bäck, andere haben sich verwandelt, wie das Odeon, das als Varieté begann, schließlich Kino wurde und sich heute als „Lounge“ präsentiert. Besonders prominent unter den Verwandlungen ist der Gasthof zum Hirschen, in dem heute eine Bank residiert. Freilich sind auch viele gastliche Häuser in Zeit und Krieg untergegangen, wie das berühmte Hotel Schwan, die Varietes der zwanziger Jahre, das maurische Cafe Alhambra oder die Badeschiffe am Main. Alte Bilder lassen diese Orte wieder lebendig werden. Dazu hören Sie Hintergründiges zur Geschichte von Kaffee-, Wein- und Biergenuss in unserer Stadt. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart (Rathaus). Führungsgebühr 5 Euro. 

Sonntag 28.3.10 11.15 bis 12.30 Uhr: Ornament verbindet - Zwei Sammlungen im Dialog. Das gab es noch nicht! Das Mainfränkische Museum und der Kulturspeicher mischen ihre Meisterstücke zu einem Experiment. Kunst von der Burg wandert für begrenzte Zeit in den Kulturspeicher und umgekehrt. Riemenschneider begegnet der Moderne,  Kunsthandwerk der freien Kunst. Was Sie verbindet, das sind ihre zeitlosen dekorativen Strukturen, die Ornamente. Die Ausstellung macht sich auf die Suche nach diesen Konstanten der Gestaltung und schärft den Blick für das Künstlerische in der Kunst. Führung 3,50 €, Eintritt 3,50 €. In der Sonderausstellung im Kulturspeicher.   

Sonntag 18.4.10 15.00 bis 16.30 Uhr. Stadtführung: Würzburger Geheimnisse. Was sie schon immer über Würzburg wissen wollten aber nie jemanden fragen konnten!  Wie kam die Stadt zu ihrem Namen? Warum ist die große Marienkirche am Markt eine "Kapelle"? Wie kam das Neumünster zu seiner auffälligen Fassade? Wer steckte wirklich hinter dem Mord am heiligen Kilian? Und was steckt hinter der spektakulären  Würzburger Empfängnis? All das und noch vieles mehr wird in dieser Führung beantwortet. Ja Sie erfahren sogar, wie politische Hintergründe die Gestaltung der Brunnenfiguren am Sternplatz beeinflusst haben. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart (Rathaus). In der Reihe Stadtverführungen. Führungsgebühr 5 Euro.

Sonntag 30.5.10 11.15 bis 12.30 Uhr: Farbwelten - von Monet bis Yves Klein.  Internationale Spitzenwerke aus den Kunstmuseen Krefeld. Das Spektrum reicht vom Impressionismus über den Expressionismus bis zur Abstrakten Kunst und der Avantgarde der 60er Jahre. Die Führung stellt nicht nur die einzelnen Künstler und Ihre Werke vor. Sie präsentiert die Kunst der Moderne in anschaulicher Weise als Spiegel politischer und geistiger Veränderungen im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. 56 ausgewählte Gemälde und Skulpturen. Wegen Renovierung der Museen in Krefeld gehen diese Schätze auf Reisen und kommen für wenige Wochen nach Würzburg. Hauptwerke von Monet, Rodin, Corinth, Hodler, Heckel, Ensor, Kandinsky, Nolde, Klee, Mondrian, Picasso, Yves Klein, Lucio Fontana und vielen anderen. Führung 3,50 €, Eintritt 4,50 €. Sonderausstellung im Kulturspeicher.  

Sonntag 4.7.10 15.00 bis 16.30 Uhr: Würzburg um 1500 - eine Stadt auf der Schwelle zur Neuzeit. Am Ende des Mittelalters erschüttern Bauernkrieg und Reformation die bischöfliche Stadt. Die Renaissance bringt ein neues Menschenbild und eine neue Kunst. Kann man diese widersprüchliche und spannende Zeit in Würzburg heute noch sehen - in der Architektur und im Werk Tilman Riemenschneiders etwa? Auf unserer Führung gehen wir diesen Fragen nach und machen überraschende Entdeckungen. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart (Rathaus). In der Reihe Stadtverführungen. Führungsgebühr 5 Euro.

 
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