![]() |
|
rudis-kunstgeschichten.de Führungen 2009 Stadtführungen und Museumsführungen in Würzburg zurück zur Startseite |
|
Rückblick auf vergangene öffentliche Führungen 2009 (Auszug): Donnerstag
1.1.09 (Neujahr) 15.00
bis 16.15 Uhr: Gabriele
Münter - zwischen Murnau und Paris. Eine der
herausragenden Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts ist Gabriele Münter
(1877-1962). Gemeinsam mit Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, Marianne
von Werefkin und Franz Marc gründete sie 1911 in München die Künstlervereinigung
„Der Blaue Reiter“. Bekannt geworden ist Gabriele Münter vor allem
als Malerin. Die Ausstellung mit ca. 100 Arbeiten auf Papier aus der Zeit von 1903
bis 1935 zeigt ihr bisher wenig bekanntes aber virtuoses graphisches Schaffen im
Vergleich mit einzelnen Ölbildern. Zu sehen sind Porträts, Landschaften und
häusliche Szenen in
sensibler Farbigkeit. Alle Werke stammen aus der Städtischen
Galerie im Lenbachhaus
München, die das gesamte druckgrafische Werk der Künstlerin
besitzt. Sonderausstellung im
Kulturspeicher. Dienstag
6.1.09 (Dreikönigstag) 15.00 bis 16.00
Uhr: Die Heiligen Drei Könige in Kunst und Volksfrömmigkeit - ein
Gang durch die Epochen. Am Dreikönigstag wird auch das Fest der
Erscheinung Christi, Epiphanias, gefeiert. Der Zusammenhang zwischen
beiden Festen ist aufschlussreich und führt uns zurück in die frühe
Zeit des Christentums. Im
Lauf der Jahrhunderte verwandelten sich die Weisen aus dem Morgenland, von
denen die Bibel berichtet, in drei heilige Könige. Für Künstler waren
sie in allen Zeiten ein beliebtes Thema. Heute sind sie uns nur noch als
Krippenfiguren oder exotisches Beiwerk der Weihnachtsgeschichte bekannt.
In der Führung betrachten wir alte und neue Kunst, die sich mit den
Königen befasst und gehen der Frage nach, was die drei tatsächlich
bedeuten. Museum am Dom.
Führung mit Eintritt 5,50 €. Samstag 7.2.09 16.00 bis 17.30 Uhr: Kulturspeicher zum Kennenlernen – Architektur und Sammlungen. Ein preisgekrönter Museumsbau, darin beispielhafte Werke von der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts über Impressionismus, Expressionismus, Neue Sachlichkeit und Informel bis in unsere Zeit. Im zweiten Teil ein Blick in die Sammlung Ruppert mit konkreter Kunst nach 1945, die bedeutendste Sammlung konkreter Werke weltweit. Nur Quadrate oder was? Eine Entdeckungsreise zu faszinierenden Gegenständen für den geistigen Gebrauch. Eine Anregung zum Genuss einer außergewöhnlichen Kunst. Sonderpreis 2 Euro inklusive Eintritt. Eine Einladung des Kreisverbandes der Grünen. Sonderführung im Kulturspeicher. Sonntag 8.2.09
15.00 bis 16.15 Uhr:
Alte und neue Kunst im Dialog.
Eine neue Art, Kunst zu zeigen: Die Werke sind nicht
nach Stil-Epochen geordnet sondern nach den Themen des menschlichen Lebens:
Liebe, Leid, Wahrnehmung.
Allgemeine Führung durch die
Dauerausstellung mit Werken von Pablo Picasso, Joseph Beuys, Susanna
Storch, Robert Höfling, Michael Triegel, Werner Tübke, Tilman
Riemenschneider, Käthe Kollwitz und vielen anderen. Im
Museum am Dom. Führung mit Eintritt 5,50 €. Sonntag 8.3.09 11.00 bis 13.00 Uhr: Matinee "Hoch 3" zur Erforschung der Wahrnehmung. Eine Veranstaltung mit dem Museum im Kulturspeicher, Theater Tanzspeicher und Cinemaxx. Rudi Held führt dabei zu zwei Werken der Konkreten Kunst. Danach gibt es ein kleines Sonntagsfrühstück und den Kunst- und Tanzfilm: “Robert Rauschenberg - retrospective”. Bildende Kunst, Kaffee, Kuchen, Kino. Alles für 8 €. Treffpunkt im Foyer des Theaters Tanzspeicher. Eingang am Kulturspeichergebäude ganz rechts, zehn Meter vom Cinemaxx. Sonntag 8.3.09 15.00 bis 16.00 Uhr: Der Würzburger Domschatz - verloren Geglaubtes aus 1000 Jahren Domgeschichte. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs hielt man den Würzburger Domschatz für verloren. Doch im Lauf der Jahrzehnte sind viele der in der Bombennacht gestohlenen Stücke im Kunsthandel aufgetaucht und nach Würzburg zurückgekehrt. Manchen Dieb befiel auch die Reue und er gab seine Beute freiwillig zurück. Zudem hat eine aufwändige Restaurierung vermeintlicher Verluste viele Kunstwerke wieder erstehen lassen. Mit manchen sind abenteuerliche Geschichten verbunden. Die Führung widmet sich den berühmten Löwenkopftürziehern, den Grabausstattungen der Bischöfe, den Messgefäßen des Barocks, Gewändern aus verschiedenen Epochen und vielen weiteren ausgesuchten Stücken. Im Domschatz in der Plattnerstraße. Führung mit Eintritt 4 €. Sonntag 29.3.09
11.15
und
12.30 Uhr: Berliner
Impressionismus - Corinth,
Liebermann, Slevogt und
andere.
Sinnlichkeit und Lebensfreude. Großstädtische Lebenskultur und die
Stille abgeschiedener Landschaften. 70 Gemälde aus dem Besitz der Nationalgalerie
Berlin mit einer Vielfalt an Stilen und Themen. Die
1898 gegründete Berliner Secession war eine Hochburg des Impressionismus
in Deutschland. Mit dem Dreigestirn Corinth, Liebermann und Slevogt an der
Spitze bildete diese bis 1914 tonangebende Künstler- und
Ausstellungsgemeinschaft die Gegenbewegung zur offiziellen Kunst des
Kaiserreichs. Einer repräsentativen und nationalistisch geprägten Kunst
stellten sie eine Kunst gegenüber, die ihre Schönheit und Wahrheit aus
dem Alltäglichen und Momentanen schöpfte. Sonderausstellung
im
Kulturspeicher. Samstag 18.4.09 17.00 bis 18.30 Uhr: Europäische Kunst in Würzburg. Man ahnt ja gleich, dass der Rokoko-Stuck am Falkenhaus und das damit verbundene Lebensgefühl aus Frankreich kamen. Dass aber die Gemälde in der Marienkapelle Ergebnis einer künstlerischen Revolution waren, die sich in den Niederlanden ereignet hatte, das will doch erläutert sein. So gehen wir nach der Marienkapelle über die "römische" Neumünsterfassade zur "parisischen" Deutschhauskirche und zum "berlinischen" Neubau des Deutschhausgymnasiums am Zeller Berg, und es wird sichtbar, wie wenig sich gestalterische Ideen von Staatsgrenzen haben aufhalten lassen. Treffpunkt: Falkenhaus am oberen Markt. Die Führung ist kostenlos. Eine Einladung des Kreisverbandes der Grünen zur Europawahl. Sonntag 26.4.09 11.15
und 12.30 Uhr: Berliner
Impressionismus - Corinth,
Liebermann, Slevogt und
andere. Sinnlichkeit
und Lebensfreude. Großstädtische Lebenskultur und die Stille
abgeschiedener Landschaften. 70 Gemälde aus dem Besitz der Nationalgalerie
Berlin mit einer Vielfalt an Stilen und Themen. Die 1898 gegründete Berliner
Secession war eine Hochburg des Impressionismus in Deutschland. Mit dem Dreigestirn Corinth, Liebermann und Slevogt an der
Spitze bildete diese bis 1914 tonangebende Künstler- und
Ausstellungsgemeinschaft die Gegenbewegung zur offiziellen Kunst des
Kaiserreichs. Einer repräsentativen und nationalistisch geprägten Kunst
stellten sie eine Kunst gegenüber, die ihre Schönheit
und Wahrheit aus dem Alltäglichen und Momentanen schöpfte. Sonder-
ausstellung
im
Kulturspeicher. Freitag 8.5.09 19.00 bis 20.30 Uhr: Zu Gast im alten Würzburg - eine
Stadtführung zu historischen Gasthöfen. Manche gibt es heute noch, wie
den Stachel, das Lämmle oder manches Bäck, andere sind verschwunden, wie
das berühmte Hotel Schwan oder das Alhambra und das Cafe Central, die
Varietes und Cafes der zwanziger Jahre. Alte Bilder lassen diese Orte
wieder lebendig werden. Dazu hören Sie Hintergründiges zur Geschichte
von Kaffe-, Wein- und Biergenuss in unserer Stadt. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart. Führung 4 €. Sonntag 17.5.09 14.00 bis 15.30 Uhr: "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder in Würzburg" - eine Stadtführung zum Thema der Landesausstellung. Nach dem Bombenangriff vom 16.März 1945 galt der Satz: "Würzburg ist nicht mehr". Die Stadt lag in Trümmern, Tausende waren gestorben, Familien waren zerrissen, Zehntausende waren ohne Wohnung und viele hungerten. Doch schon am 1. Mai 1945 rief der von der Militärregierung eingesetzte Oberbürgermeister Gustav Pinkenburg aus: "Würzburg ist nicht tot, Würzburg muss leben, Würzburg muss neu erstehen!" Die Führung beginnt am Rathaus mit den Bildern der Zerstörung, berichtet vom Leben unter Amerikanischer Besatzung, folgt den Stationen des Neubeginns und endet an einem der größten Wiederaufbau-Projekte, dem Würzburger Dom. Führungsgebühr 4 €. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart. Sonntag
14.6.09 11.15
bis 12.30 Uhr:
" Nur Quadrate oder was?"
Konkrete Kunst - Gegenstände für
den geistigen Gebrauch. Eine Anleitung zum Genuss einer außergewöhnlichen Kunst. Keine andere Führung hat eine vergleichbare Wirkung
auf das Publikum. Donnerstag 25.6.09: Führungen zur Neueröffnung der renovierten Neumünsterkirche! Zwei Jahre war die Kirche über dem Grab der Frankenheiligen nun geschlossen. Nach aufwändiger Restaurierung des romanischen und barocken Bestandes und neuer Ausstattung mit moderner Kunst entstand ein außergewöhnlicher Kirchenraum, der zu mancher Diskussion Anlass geben wird. Noch nie wurde der Begriff "Renovierung" an einer Barockkirche so wörtlich genommen. An diesem Eröffnungstag werden halbstündlich Führungen angeboten. Jene mit Rudi Held beginnen um 10.00, 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr. Dauer je 45 min. Tickets zur Führung für 3 € im Museum am Dom. Donnerstag
25.6.09 17.00 bis 18.15 Uhr:
Lyonel Feininger
und Paul Klee - Malerfreunde am Bauhaus.
Eine
Ausstellung über den künstlerischen Dialog zweier der bedeutendsten
Maler des 20.Jahrhunderts. Lyonel Feininger wurde
1919 als erster Meister ans Bauhaus in Weimar berufen, Paul Klee nahm im
Januar 1921 seine Lehrtätigkeit dort auf. Zu sehen sind Gemälde,
Aquarelle und Zeichnungen. Leih- gaben aus Deutschland, der Schweiz,
Italien, Frankreich und Nordamerika. Sonderausstellung
im
Kulturspeicher. Sonntag 5.7.09 15.00 bis 16.30: Kinderführung: Mittelalterliches Leben in der Stadt. Bilder und Geschichten von Rittern, Bürgern und fahrenden Gesellen. Von der Marienkapelle gehen wir über das Rathaus und das Riemenschneiderhaus zum Dom und zum Neumünster. Am Ende dann ein Besuch bei St. Kilian, dem Würzburger Stadtpatron, und bei Walther, dem größten Popstar des Mittelalters. Für Kinder von 6 - 99 Jahren. Die Führung kostet für Groß und Klein je 3 €. Familienticket 10 €. Treffpunkt: Falkenhaus am oberen Markt. Sonntag 13.9.09 14.00 und 15.30 Uhr:
Gasthäuser und Bäder der südlichen Altstadt. Eine
Führung
zum Tag
des offenen Denkmals! Thema
des bundesweiten Veranstaltungstages ist dieses Jahr: "Historische
Orte des Genusses". Rudi Held zeigt in seiner Führung
historische Gasthöfe und Bäder der südlichen Altstadt. Manche
gibt es heute noch, wie das Sternbäck oder den Ratskeller, andere haben
sich verwandelt, wie das Odeon, das als Varieté begann, schließlich Kino
wurde und sich heute als „Lounge“ präsentiert. Besonders prominent der Gasthof zum Hirschen,
in dem heute eine Bank residiert. Freilich
sind auch viele gastliche Häuser in Zeit und Krieg untergegangen, wie das
berühmte Hotel Schwan, das Cafe Alhambra oder die Badeschiffe am Main.
Alte Bilder lassen sie wieder lebendig werden.
Dazu hören Sie Hintergründiges zur Geschichte
von Kaffe-, Wein- und Biergenuss in unserer Stadt. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart. Veranstalter ist wie
jedes Jahr das Bauamt der Stadt Würzburg. Die Führungen sind
kostenlos. Sonntag 18.10.09 11.15 bis 12.30 Uhr: Auguste Herbin. Der 1882 in Nordfrankreich geborene Schöpfer stark farbiger Bilder gilt als künstlerischer Zeuge der Klassischen Moderne. Er durchlief in seinem Werk nach impressionistischen Anfängen verschiedene Formen der Abstraktion vom Kubismus bis hin zu freien konstruktiven Bildern. Durch die Entwicklung des „Plastischen Alphabets“ aus geometrischen Grundformen und Farben wurde er Impulsgeber für die junge Malergeneration nach 1950. Die Führung gibt einen Einblick in sein Gesamtwerk und zeigt Werke seiner Vorbilder und seiner Nachfolger. Ein Jahrhundert Kunstgeschichte am Beispiel von Auguste Herbin. Sonderausstellung im Kulturspeicher. Führung mit Eintritt 7 €. Sonntag 8.11.09 15.00 bis 16.30 Uhr Stadtführung: Würzburger Geheimnisse. Was sie schon immer über Würzburg wissen wollten aber nie jemanden fragen konnten! Wie kam die Stadt zu ihrem Namen? Warum ist die große Marienkirche am Markt eine "Kapelle"? Wie kam das Neumünster zu seiner auffälligen Fassade? Wer steckte wirklich hinter dem Mord am heiligen Kilian? Und was steckt hinter der spektakulären Würzburger Empfängnis? All das und noch vieles mehr wird in dieser Führung beantwortet. Ja Sie erfahren sogar, wie politische Hintergründe die Gestaltung der Brunnenfiguren am Sternplatz beeinflusst haben. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen am Grafeneckart (Rathaus). Führungsgebühr 5 Euro. Sonntag
6.12.09 11.15 bis 12.30 Uhr: Emil
Nolde. Mensch - Natur - Mythos. Der Expressionist Emil Nolde
(1867-1956) war einer der wichtigsten deutschen Künstler des 20.Jahrhunderts.
In Ausstellungen zu seinem Werk steht meist seine stark farbige Malerei im Vordergrund.
Weniger bekannt ist seine künstlerisch brillante und technisch innovative
Druckgraphik. Diese Ausstellung zeigt Graphik, Farbgraphik und Aquarelle aus dem
Berliner Kupferstichkabinett mit Themen wie: Lebensfreude und Existenzielles –
Bildnisse – See- und Hafenbilder – Städte und Landschaften – Biblische
Bilder und Südseereise.
Die Ausstellung war in Berlin mit 35.000 Besuchern der Renner des Kunst-Sommers
2009. Viele Städte wollten diese Ausstellung haben. Nur Würzburg und Salzburg
werden sie zeigen dürfen. Danach müssen die Werke wieder für Jahre ins
Magazin, um sich vom Licht zu erholen. Sonderausstellung
im
Kulturspeicher.
|