Führung mit der Roten Laterne

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Themenführungen für Grundschulen in Würzburg                     zurück zur Schulauswahl    zurück zur Startseite 


Sie können diese Stadtführungen für Ihre Klasse zu einem von Ihnen gewünschten Termin bei mir buchen. Meine Führungen sind altersstufen- und lehrplangerecht und darauf ausgerichtet, die Schüler zu aktivieren und sie anzuregen, eigene Beobachtungen beizutragen. So entdecken wir die Stadt gemeinsam unter dem gewählten Thema. Bildmaterial und Originaltexte unterstützen die Vermittlung. Die Führungen dauern in der Regel 1,5 Stunden. Informationen zu den aktuellen Preisen finden Sie hier. Ich biete meine Führungen auch in englischer Sprache an. Die Gruppe sollte nicht mehr als 35 Schüler haben. Gerne beantworte ich Ihre Fragen zu meinen Führungen unter Tel. 0931 885174. Siehe auch unter Kontakt. Die Meinung meiner Kunden und Informationen zu mir und meiner Ausbildung finden Sie auf dieser Seite ganz unten und auf der Seite Über mich

Themenübersicht: 
Das Mittelalter in Würzburg
Festung Marienberg
Residenz und Hofgarten

Führungen für Grundschulen als PDF-Datei (bebildert)
     


Das Mittelalter in Würzburg
(Jhgst. 3/4) 
In dieser Führung besuchen wir die zentralen mittelalterlichen Orte der Stadt. Es beginnt mit einer zeitlichen Orientierung und mit der gemeinsamen Suche nach Bauten, die zum Mittelalter passen könnten. Mit Adam und Eva an der Marienkapelle erkennen die Schüler ganz allgemein die Bedeutung der Kunst für die Religion und für das Ansehen der Stadt und ganz speziell die Bedeutung der Schöpfungsgeschichte für das Verhältnis der Geschlechter. Im Inneren berichtet das Grabmahl des Ritters von Schaumberg von den Standesunterschieden, von Krieg und Pilgerschaft. Dabei lernen die Kinder auch den Bildhauer beider Werke, Tilman Riemenschneider,  kennen, dessen Beispiel sie einführt in das Alltagsleben eines Handwerkers und seiner Familie, insbesondere auch seiner Kinder. Am Rathaus sprechen wir über den Turm und seine Bewohner, die "Türmer", ihre Aufgaben und ihr Leben, dazu über die Selbstverwaltung der Stadt und den Kampf gegen die Bischofsmacht. Auf der Alten Mainbrücke entdecken wir unseren Stadtheiligen Kilian und blicken hoch zu jener Zwingburg auf dem Marienberg, von der aus Würzburg beherrscht wurde. Im Neumünster haben wir dann Gelegenheit, die Legende des Hl. Kilian an den dort zu sehenden Bildern genauer zu studieren und sein Grab in der Krypta zu besuchen. Wenn noch Zeit bleibt, statten wir auch dem Minnesänger Walther im Lusamgarten noch einen Besuch ab, hören einen mittelhochdeutschen Text von ihm und raten, worum es da gehen könnte.   

Lehrplanbezug HSU 3/4 Grundschule: 
4.1 Zeitbewusstsein und Orientierung in der Zeit • Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, Jahrtausend, Epoche • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wohnortes 
4.2 Dauer und Wandel • Vergangenheit und Geschichte des Wohnortes (z. B. für den Ort und die Region bedeutsame Ereignisse, Zeiträume und Veränderungen) 
4.3 Fakten und Fiktion • Darstellungen von Geschichte

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Festung Marienberg (Jhgst. 3/4) 
Der Marienberg ist der älteste Siedlungsplatz Würzburgs. Schon die Kelten hatten dort eine Stadt aus Holz mit Erdwall und Palisaden. Wie diese ersten Würzburger in ihren Kleidern und mit ihren Waffen ausgesehen haben könnten, zeigen Fotografien von Erwachsenen und Kindern unserer Zeit, die am Wochenende gerne Geschichte spielen. Eine zeitliche Einordnung gibt den Schülern ein Gefühl von dem Abstand, der die neuen von den alten Kelten trennt.  Die Führung kann unten am Rathaus beginnen und die Festung Schritt für Schritt über Tellsteige und Neutor erobern oder auch oben am Busparkplatz ihren Anfang nehmen. Auf dem Weg erinnern die Zobel-Stelen von einem Ereignis, das das ganze Kaiserreich in Aufregung versetzte, dem Mord an einem Würzburger Bischof. An den Toren erkennt man, wie sich eine Burg verteidigt hat. Diejenigen Schüler, die sich für Burgen interessieren, können uns erzählen, für was Brücke, Graben und Fallgatter gut waren. Oben im Echterschen Burghof erinnert die Pferdeschwemme an den Alltag auf einer Fürstenburg. Der Bergfried war ein Bauwerk mit vielen Aufgaben, und in der Burgkirche hat man den Bischof beerdigt; aber nur einen Teil von ihm. Wo die anderen Teile hinkamen, welche Zeremonien dabei stattfanden und was der fleißigste Domschüler dabei zu tun hatte, lässt sich schön schauerlich erzählen. Zum Abschluss besuchen wir noch den Fürstengarten und genießen den Blick auf die Stadt.

Lehrplanbezug HSU 3/4 Grundschule: 
4.1 Zeitbewusstsein und Orientierung in der Zeit • Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, Jahrtausend, Epoche • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wohnortes 
4.2 Dauer und Wandel • Vergangenheit und Geschichte des Wohnortes (z. B. für den Ort und die Region bedeutsame Ereignisse, Zeiträume und Veränderungen) 
4.3 Fakten und Fiktion • Darstellungen von Geschichte 

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Residenz und Hofgarten - Welterbe der Unesco (Jhgst. 3/4)
Draußen am Frankoniabrunnen werden die jungen Adligen auf ihren Besuch beim Bischof vorbereitet. Jeder darf wählen, ob er als Graf, als Baronin, als Herzog, als Kaiser oder Kaiserin eintreten will. Der gewählte Rang wird drinnen noch von Bedeutung sein. Im Ehrenhof erwartete den Gast in alten Zeiten das Militär, doch getrommelt wurde nur bei besonders wichtigen Gästen. In der Eingangshalle machen wir uns fertig zum Aufstieg in die "schöne Etage" und überlegen, wie die Kleider wohl beschaffen waren. Das Treppenhaus musste so riesig groß und so schön sein, weil sich das Haus gleich zu Anfang von seiner besten Seite zeigen sollte. Schließlich repräsentiert es einen ganzen Staat und soll dem Gast den Reichtum und die Macht, aber auch den Kunstverstand und die Bildung des Fürstbischofs zeigen. So ist auf dem Deckengemälde von Giovanni Battista Tiepolo zu sehen, wie die ganze Welt dem Bischof huldigt. Und wir finden heraus, was die Tiere bedeuten, die da oben zu entdecken sind. Die Künstler haben schwer arbeiten müssen, um auf die Gerüste zu kommen und die Wände zu dekorieren. Der Stuckateur Antonio Bossi ist sogar über seiner Arbeit im Weißen Saal verrückt geworden. Aber nicht nur das Leben der Künstler bei Hofe soll Thema sein. Wir fragen uns auch was die Diener, wie z.B. ein „Hoftiroler“ oder ein „Dürrfischwässerer“, so den ganzen Tag zu tun hatten. Auf unserem weiteren Weg interessieren uns vor allem die Bilder. Im Kaisersaal ist eine Traumhochzeit an die Wand gemalt und im Schlafzimmer sind es die Handwerker und Offiziere des Bischofs als Zwerge. Am Ende treten die jungen Adeligen mit ihrem Schlossführer in ein Zimmer aus Gold und Spiegeln. Und wenn noch Zeit bleibt, werfen wir bei gutem Wetter einen Blick in den Garten und sehen dort jene Prinzessin, die auf einem Stier über das Mittelmeer flog und unserem Kontinent seinen Namen gab. (Die Verwandlung in barocke Adelige findet ganz in der Vorstellungskraft der Kinder statt. Es gibt keine Kostüme, keine Musik und keine Showeinlagen!)

Der Eintritt für Schulklassen und zwei Begleitpersonen ist frei!  

Lehrplanbezug HSU 3/4 Grundschule: 
4.1 Zeitbewusstsein und Orientierung in der Zeit • Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, Jahrtausend, Epoche • Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wohnortes 
4.2 Dauer und Wandel • Vergangenheit und Geschichte des Wohnortes (z. B. für den Ort und die Region bedeutsame Ereignisse, Zeiträume und Veränderungen) 
4.3 Fakten und Fiktion • Darstellungen von Geschichte 

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Führungen für Grundschulen als PDF-Datei (bebildert)

     

Meine Ausbildung und Berufserfahrung: 
Magister in Kunstgeschichte mit Nebenfächern Archäologie, Philosophie und Volkskunde. Ausbildung zum offiziellen Gästeführer der Stadt Würzburg im Jahr 1995. Seit 2001 hauptberuflicher Stadt- und Museumsführer. Bisher ca. 5000 Führungen, darunter ca. 500 für Schulklassen aller Jahrgangsstufen zu zahlreichen historischen und kunsthistorischen Themen in Würzburg und seinen Museen, darunter 50 Sonderausstellungen. Sieben Jahre nebenberufliche Tätigkeit als Berufsschullehrer.

 

Die Meinung meiner Kunden:  

Ingeborg Scheubeck, Lehrerin an der Grundschule Dettelbach schreibt: Bei einer Residenz-Führung der Dettelbacher Grundschule mit Rudi Held werden aus Drittklässern Gräfinnen und Grafen, Herzoginnen und Herzöge. Es gelingt ihm wie selbstverständlich, die höfische Gesellschaft der frühen Neuzeit in der Fantasie der Schüler lebendig werden zu lassen. So fahren sie in ihrer Vorstellungskraft entsprechend ihrem Stand in Zwei-, Vier- oder Sechsspännern in die Residenz ein und werden dort vom Fürstbischof herrschaftlich empfangen.
Lebendiger und kindgemäßer können Führungen nicht sein. Besonders eindrucksvoll ist den Kindern die Geschichte des Stukkateurs Bossi in Erinnerung geblieben. Der Künstler hat monate- und nächtelang gearbeitet, um die Räumlichkeiten für den Besuch der Kaiserin besonders schön zu gestalten. Und diese würdigte ihn keines Blickes. Mit Rudi Helds Erzählung sind die Kinder mittendrin. Für die Beschäftigung mit der Dettelbacher Stadtgeschichte freue ich mich als Lehrerin immer auf das große Finale, eine Führung mit Rudi Held.
Anmerkung von Stadtführer Rudi Held: Die Verwandlung in barocke Adelige findet ganz in der Vorstellungskraft der Kinder statt. Es gibt keine Kostüme, keine Musik und keine Showeinlagen!

Michael Langenhorst, Gemeindejugendpfleger in Waldbüttelbrunn, schreibt über eine Kinderführung im Rahmen des von ihm organisierten Ferienprogramms der Gemeinde: Ich war von der Führung von Herrn Held schon letztes Jahr sehr angetan. Seine Führungen sind kindgerecht, jedoch auch mit Niveau, so dass der kunsthistorische Aspekt nicht zu kurz kommt. Wissensvermittlung und Spaß an der Geschichte sind in einem ausgewogenem Verhältnis. Herr Held hat den gewissen "Draht" zu den Kindern und kommt bei diesen sehr gut an. Auch die begleitenden Eltern waren begeistert.

Sibylle Riehle aus Augsburg schreibt anlässlich eines Familientreffens: Durch Herrn Held haben wir die Stadt mit ganz anderen Augen betrachtet und dabei so manches interessantes und auch lustiges Detail entdeckt. Besonders gut gefallen hat uns, dass er auch die Kinder miteinbezogen hat. Eine rundum gelungene Führung, die wir uneingeschränkt weiterempfehlen können."

Silke Trost, Leiterin der Offenen Behindertenarbeit der Diakonie Würzburg sagt über eine Stadtführung für Menschen mit Behinderung: Stadtführungen mit Rudi Held sind im wahrsten Sinne des Wortes barrierefrei: In leichter, gut verständlicher Sprache läuft er um alle baulichen und gedanklichen Barrieren herum und nimmt buchstäblich aber auch im übertragenden Sinne jede/n mit! All inclusive eben, das muss man erlebt haben und das wollen wir auch noch ganz oft!

Eine Stadtführung mit Rudi Held auf der Homepage der Wolfskeelrealschule

 

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Rudi Held, Freier Stadtführer und Museumsführer
Offizieller Gästeführer der Stadt Würzburg / Congress-Tourismus-Wirtschaft
Mitglied des Würzburger - Gästeführer - Vereins

 

 

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