Führung mit der Roten Laterne

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Führungen für Mittelschulklassen in Würzburg                          zurück zur Schulauswahl    zurück zur Startseite 


Sie können diese Stadtführungen für Ihre Klasse zu einem von Ihnen gewünschten Termin bei mir buchen. Meine Führungen sind altersstufen- und lehrplangerecht und darauf ausgerichtet, die Schüler zu aktivieren und sie anzuregen, eigene Beobachtungen beizutragen. So entdecken wir die Stadt gemeinsam unter dem gewählten Thema. Bildmaterial und Originaltexte unterstützen die Vermittlung. Die Führungen dauern in der Regel 1,5 Stunden und kosten 95 €. Weitere Informationen zu meinen Preisen finden Sie hier. Ich biete meine Führungen auch in englischer Sprache an. Die Gruppe sollte nicht mehr als 35 Schüler haben. Gerne beantworte ich Ihre Fragen zu meinen Führungen unter Tel. 0931 885174. Siehe auch unter Kontakt. Die Meinung meiner Kunden und Informationen zu mir und meiner Ausbildung finden Sie auf dieser Seite ganz unten und auf der Seite Über mich

Themenübersicht: 
Das Mittelalter in Würzburg
Festung Marienberg
Hexenverfolgung in Würzburg
Residenz und Hofgarten
Würzburg in der Zeit des Nationalsozialismus
     

Das Mittelalter in Würzburg (Jhgst. 6) 
Nach erfolgreicher Missionierung durch irische und englische Mönche und der Gründung des Bistums unter karolingischer Herrschaft entwickelte sich Würzburg mit der Errichtung des zweitgrößten Doms der Frühromanik zu einer bedeutenden Stadt des Reiches. Die Führung präsentiert aus dieser Epoche die Legende, die Verehrungspraxis und die politische Bedeutung des Stadtheiligen Kilian, dazu das Thema Minnesang und Ritterkultur am Grab Walters von der Vogelweide und zum Thema Romanik die Architektur von Neumünster, Dom und Rathaus. Das hohe und späte Mittelalter war vom Widerstand der Bürgerschaft gegen die bischöfliche Herrschaft geprägt. Am Beispiel des Ratsherrn und Bildhauers Tilman Riemenschneider, seinem Werk und seinem Wohnhaus bekommen die Schüler Einblick in Leben, Arbeit und Politik des 15. Jahrhunderts. Hier wird insbesondere das Leben von Kindern und Jugendlichen in Bürgerschaft und Adel zum Thema. Der Blick von der Mainbrücke hinauf zur Festung lässt die Gefühle jener ahnen, die unter der Steuerlast und der strengen Herrschaft der Bischöfe litten. Der Ertränkung des Bürgers Haase an der Brücke berichtet davon. Die Führung endet am Symbolbau des Widerstands, der Marienkapelle. Architektur und Bildwerke machen hier die Verbindung von gotischem Stil und Religiosität abschließend deutlich.   

Lehrplanbezug Jhgst. 6 Mittelschule: 
6.5 Das Mittelalter 
6.5.1 Fortleben des römischen Reiches im Mittelalter
- Erneuerung des „römischen Reiches“ durch Karl den Großen um 800 - Anfänge der europäischen Reiche nach dem Zerfall des Karolingerreiches 
6.5.2 Lebensbedingungen
- religiöse Grundlagen: die christliche Kirche; Missionierung als Aufgabe des Kaisers ® KR 6.2.2 - soziale und wirtschaftliche Grundlagen: die mittelalterliche Ständegesellschaft 
6.5.3 Lebensformen
- klösterliche Lebenswelt   -ritterliche Lebenswelt - städtische Lebenswelt 
6.5.5 Arbeitsweisen, Arbeitstechniken
- eine Exkursion zu einem mittelalterlichen Baudenkmal  

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Festung Marienberg (Jhgst. 6) 
Der Marienberg ist der älteste Siedlungsplatz Würzburgs. Schon in der späten Urnenfelderzeit um 1000 v. Chr. bestand hier eine befestigte Höhensiedlung mit etwa 1000 Einwohnern. Im frühen Mittelalter verlagerte sich das Zentrum an den Fuß des Berges ins Burkarder Viertel und im hohen Mittelalter schließlich auf die rechtsmainische Seite. Als aber um 1200 die Konflikte zwischen Bischof, Stadtbürgern und Landadel eskalierten, ließen die Bischöfe den Marienberg neu befestigen und verlagerten ihren Hof auf den sicheren Berg – sogar eine Wasserleitung von Höchberg her ließen sie anlegen. Die Führung kann unten am Rathaus beginnen und die Festung Schritt für Schritt über Tellsteige und Neutor erobern oder auch oben am Busparkplatz ihren Anfang nehmen. Themen sind die Keltische Frühzeit, der mittelalterliche und neuzeitliche Festungsbau, die Verteidigungstechnik, das Alltagsleben auf einer Burg, die Funktion von Kirche und Bergfried, der Bauernkrieg, die Eroberung der Festung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg, Bauelemente von Romanik, Gotik und Renaissance und zum Abschluss der Fürstengarten mit dem Blick auf die Stadt. 

Lehrplanbezug Jhgst. 6 Mittelschule: 
6.5 Das Mittelalter 
6.5.1 Fortleben des römischen Reiches im Mittelalter
- Erneuerung des „römischen Reiches“ durch Karl den Großen um 800 - Anfänge der europäischen Reiche nach dem Zerfall des Karolingerreiches 
6.5.2 Lebensbedingungen
- religiöse Grundlagen: die christliche Kirche; Missionierung als Aufgabe des Kaisers ® KR 6.2.2 - soziale und wirtschaftliche Grundlagen: die mittelalterliche Ständegesellschaft
6.5.3 Lebensformen
- klösterliche Lebenswelt   -ritterliche Lebenswelt - städtische Lebenswelt 
6.5.5 Arbeitsweisen, Arbeitstechniken
- eine Exkursion zu einem mittelalterlichen Baudenkmal  

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Hexenverfolgung in Würzburg  
Würzburg wurde mit der Herrschaft von Julius Echter im frühen 17. Jahrhundert einer der Hauptorte der Hexenverfolgung. Gegen die geltenden Gesetze wurde ohne zeitliche Begrenzung gefoltert. Man nahm auch keine Rücksicht auf den Stand der Verdächtigen. Im ganzen Reich nannte man in einer Mischung aus Bewunderung und Entsetzen jede radikale Hexenjagd ein  "Würzburgisch Werk". Die Führung sucht jene Monumente auf, die an die Handelnden erinnern, wie das Grabmal von Julius Echter oder jenes von Johannes Tritemius, der dem Kaiser die Existenz von Hexen bestätigt hatte. Dazu besuchen wir die heute noch fassbaren Orte des Geschehens. Die Alte Mainbrücke eignete sich für "Wasserproben". Im Rathaus befanden sich Hexengefängnisse. Am Kilianshaus waren das Gericht und die Folterkammern. Zitate aus zeitgenössischen Schriften werfen ein Licht auf die möglichen Ursachen der Verfolgung, auf die Debatte unter Klerikern über die Notwendigkeit der Prozesse und auf die Folter- und Gerichtspraxis. Auszüge aus den Würzburger Hinrichtungsprotokollen machen deutlich, dass alle Teile der Bevölkerung betroffen waren, insbesondere auch Schulkinder. Den Abschluss bildet der Kampf des Paters Friedrich Spee gegen die Verfolgungen und ein Ausblick in unsere Zeit.

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Residenz und Hofgarten - Welterbe der Unesco (Jhgst. 7)
Wie die übrigen Mitglieder seiner Familie war auch der Würzburger Fürstbischof Johann Phillip Franz von Schönborn vom "bauwurmb" befallen. 1719 ließ er ein Vorgängerschlösschen am Rennweg abreißen und ein monumentales Schlossprojekt beginnen. Als Architekten wählte er Balthasar Neumann, der zwar schon an kleineren Projekten sein Talent hatte zeigen können, der aber noch keine Erfahrung mit Großbaustellen vorzuweisen hatte. Die Wahl sollte sich als Glücksgriff erweisen. Neumann gelang es im Verlauf von 30 Jahren mit der Würzburger Residenz nicht nur ein weithin bewundertes Gesamtkunstwerk sondern auch einen hochfunktionalen Verwaltungssitz zu errichten. Die Führung behandelt kurz die Baugeschichte. Die zahlreichen vom Domkapitel aus Geldmangel verfügten Bauunterbrechungen zeigen, dass die absolutistische Herrschaft durchaus eingeschränkt war. Im Inneren besuchen wir die zentralen Repräsentationsräume und die Kaiserzimmer mit Spiegelkabinett. An den Darstellungen der Kontinente im Treppenhausfresko von Giovanni Battista Tiepolo wird deutlich, wie man sich außereuropäische Kulturen vorstellte und sie bewertete. Schrittweise "lesen" wir die Fresken, wie es die Betrachter des 18. Jahrhunderts getan haben, und staunen wie selbstbewusst die Verherrlichung des Hausherrn und seines Staates in Szene gesetzt wurde. Neben den Kunstwerken interessiert uns auch das Alltagsleben der Dienerschaft und des Hofstaates. Den Abschluss bildet ein Besuch des Hofgartens, der zwar nicht die Fläche anderer Gärten erreicht, aber mit seiner Vielgestalt und den aufschlussreichen Figurengruppen imponieren kann.

Der Eintritt für Schulklassen und zwei Begleitpersonen ist frei!  

Lehrplanbezug Jhgst. 7 Mittelschule
7.5 Der Absolutismus
7.5.1 Der absolutistische Staat ® Mu 7.1.3
7.5.2 Gesellschaft und Kultur im barocken Bayern im 17. und 18. Jahrhundert
- Stellung und Lebensweise unterschiedlicher sozialer Gruppen- regionale barocke Kultur: ausgewählte Beispiele aus Kunst Ku 7.3 
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen- Kennzeichen und Funktionsweise absolutistischer Herrschaft- Erkundung barocker Baudenkmäler, z. B. Schlösser

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Würzburg
in der Zeit des Nationalsozialismus
(Jhgst.
8) 
Eine materialreiche Führung vom Rathaus über die NS-Einrichtungen in der "Adolf-Hitler-Straße" und die Gestapo-Zentrale in der Ludwigstraße zum Standort des Gauhauses am Residenzplatz. Zahlreiche historische Fotografien (DIN A3) zeigen jeweils die Situation der besuchten Orte in der NS-Zeit: Aufmärsche, Beflaggungen, Verhaftungen, handelnde Personen, Gauforumspläne, Hitlerbesuche, von Arisierung betroffene Familien, Deportationen usw. Thematisch beginnt die Führung mit den Vorraussetzungen der "Machtergreifung" in der Weimarer Republik und der spezifischen Würzburger Situation vor 1933 (z.B. Habima-Skandal). Im Weiteren werden der tatsächliche Ablauf der Machtübernahme, die Einschüchterung der Zeitungsredaktionen, die Bücherverbrennungen, die "Gleichschaltung", der Kampf gegen die Kirche, die Arisisierung des Kaufhauses Ruschkewitz, die Gauforumspläne, die Widerstandsaktionen der katholischen Jugend und die Deportationen der jüdischen Mitbürger dargestellt. Zitate aus Zeitungen und Flugblättern ergänzen das Bildmaterial. Die Führung endet auf dem Residenzplatz mit einem der wenigen vesteckten Hinweise auf die Herrschaft der Nationalsozialisten, die heute noch in der Stadt gefunden werden können. 

Lehrplanbezug Jahrgangsstufe 8 Mittelschule:  
8.6 Demokratie und NS-Diktatur
 
8.6.1 Die Weimarer Republik
- schwindende Akzeptanz der Republik in allen sozialen Schichten - Aufstieg der NSDAP 
8.6.2 Von der „Machtergreifung“ zur Diktatur
- Propaganda und Terror als Mittel der Machtsicherung 
8.6.3 Alltag zwischen Akzeptanz und Widerstand
- ausgewählte Personen und Gruppen des Widerstands 
8.6.5 Terror und Völkermord KR 8.4.3, EvR 8.3.3, Eth. 8.5.3
 
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen
- Kennzeichen der nationalsozialistischen Diktatur und Leben im Nationalsozialismus
- Leistungen und Schwierigkeiten der Weimarer Republik - Entrechtung und Ermordung der Juden in Europa

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Meine Ausbildung und Berufserfahrung: 
Magister in Kunstgeschichte mit Nebenfächern Archäologie, Philosophie und Volkskunde. Ausbildung zum offiziellen Gästeführer der Stadt Würzburg im Jahr 1995. Seit 2001 hauptberuflicher Stadt- und Museumsführer. Bisher ca. 5000 Führungen, darunter ca. 500 für Schulklassen aller Jahrgangsstufen zu zahlreichen historischen und kunsthistorischen Themen in Würzburg und seinen Museen, darunter 50 Sonderausstellungen. Sieben Jahre nebenberufliche Tätigkeit als Berufsschullehrer.


Die Meinung meiner Kunden:  

Ingeborg Scheubeck, Lehrerin an der Grundschule Dettelbach schreibt: Bei einer Residenz-Führung der Dettelbacher Grundschule mit Rudi Held werden aus Drittklässern Gräfinnen und Grafen, Herzoginnen und Herzöge. Es gelingt ihm wie selbstverständlich, die höfische Gesellschaft der frühen Neuzeit in der Fantasie der Schüler lebendig werden zu lassen. So fahren sie in ihrer Vorstellungskraft entsprechend ihrem Stand in Zwei-, Vier- oder Sechsspännern in die Residenz ein und werden dort vom Fürstbischof herrschaftlich empfangen.
Lebendiger und kindgemäßer können Führungen nicht sein. Besonders eindrucksvoll ist den Kindern die Geschichte des Stukkateurs Bossi in Erinnerung geblieben. Der Künstler hat monate- und nächtelang gearbeitet, um die Räumlichkeiten für den Besuch der Kaiserin besonders schön zu gestalten. Und diese würdigte ihn keines Blickes. Mit Rudi Helds Erzählung sind die Kinder mittendrin. Für die Beschäftigung mit der Dettelbacher Stadtgeschichte freue ich mich als Lehrerin immer auf das große Finale, eine Führung mit Rudi Held.

Michael Langenhorst, Gemeindejugendpfleger in Waldbüttelbrunn, schreibt über eine Kinderführung im Rahmen des von ihm organisierten Ferienprogramms der Gemeinde: Ich war von der Führung von Herrn Held schon letztes Jahr sehr angetan. Seine Führungen sind kindgerecht, jedoch auch mit Niveau, so dass der kunsthistorische Aspekt nicht zu kurz kommt. Wissensvermittlung und Spaß an der Geschichte sind in einem ausgewogenem Verhältnis. Herr Held hat den gewissen "Draht" zu den Kindern und kommt bei diesen sehr gut an. Auch die begleitenden Eltern waren begeistert.

Sibylle Riehle aus Augsburg schreibt anlässlich eines Familientreffens: Durch Herrn Held haben wir die Stadt mit ganz anderen Augen betrachtet und dabei so manches interessantes und auch lustiges Detail entdeckt. Besonders gut gefallen hat uns, dass er auch die Kinder miteinbezogen hat. Eine rundum gelungene Führung, die wir uneingeschränkt weiterempfehlen können."

Silke Trost, Leiterin der Offenen Behindertenarbeit der Diakonie Würzburg sagt über eine Stadtführung für Menschen mit Behinderung: Stadtführungen mit Rudi Held sind im wahrsten Sinne des Wortes barrierefrei: In leichter, gut verständlicher Sprache läuft er um alle baulichen und gedanklichen Barrieren herum und nimmt buchstäblich aber auch im übertragenden Sinne jede/n mit! All inclusive eben, das muss man erlebt haben und das wollen wir auch noch ganz oft!

Eine Stadtführung mit Rudi Held auf der Homepage der Wolfskeelrealschule


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Rudi Held, Freier Stadtführer und Museumsführer
Offizieller Gästeführer der Stadt Würzburg / Congress-Tourismus-Wirtschaft
Mitglied des Würzburger - Gästeführer - Vereins

 

 

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